18/10/2026 von Sabine Nöbauer 0 Kommentare
„¡Buenos días, Málaga!“
Die Sprachwoche der Maturaklasse in der Hauptstadt der Costa del Sol war ein sonniges Abenteuer, voller spanischer Lebensfreude.
Anfang Oktober packten die Spanischgruppe der 5 HLa und 5 HLb sowie die beiden Lehrkräfte, Pedro Garcia und Sabine Nöbauer, ihre Koffer und flogen in den Süden.
Nach knapp dreieinhalb Stunden Flug erreichte man die Südküste Spaniens und tauchte in die Kultur Andalusiens ein.
Die Jugendlichen waren bei Gastfamilien untergebracht und besuchten von morgens bis in den frühen Nachmittag die Sprachschule, um in der zweiten lebenden Fremdsprache (Matura) fit zu werden. Die Lehrkräfte der spanischen Sprachschule, Rocio und Carlos, gestalteten das Programm abwechslungsreich und informativ. Die Schülerinnen und Schüler besuchten u.a. mit ihrer profesora und ihrem profesor eine Markthalle, wo sie landestypisches Gemüse, Fisch sowie Fleisch kennenlernten. Außerdem mussten sie bei einer Schnitzeljagd eine Straßenbefragung durchführen.
Doch nicht nur „Schule“ stand während dieser Sprachwoche auf dem Programm. Bei Ausflügen z.B. zur maurischen Festung Malagas, Alcazaba, lernten die Jugendlichen die vielfältige Geschichte Andalusiens kennen, die im Mittelalter von einer besonderen Toleranz zwischen den großen Religionen (Islam, Christentum und Judentum) geprägt war.
Am Nachmittag ging es meist sportlich zu – Beachvolleyball und Beachfußball waren angesagt, doch auch der eine oder andere Abstecher in die Einkaufsstraße, Calle Larios, wurde getätigt.
Am Wochenende machte man Ausflüge ins Landesinnere. So stattete man etwa Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens, mit den prächtigen Gärten (beispielsweise Parque Maria Luisa), den prunkvollen Plätzen (Plaza de España) und schlossähnlichen Prunkbauten sowie der beeindruckenden Kathedrale (Santa Maria de la Sede) einen Besuch ab.
Doch nicht nur die Provinzhauptstadt stand auf dem Programm, sondern auch kleinere, nicht weniger reizvolle Städte. Ronda mit der beeindruckenden Brücke Puente Nuevo und der Stierkampfarena wurde besichtigt. Schließlich machte man auch noch einen Abstecher zu den Reichen und Schönen nach Marbella mit dem Jachthafen Puerto Banús, wo prächtige Schiffe u.a. auch die von der saudischen Königsfamilie vor Anker lagen.
Malaga sowie Andalusien zeigten sich in dieser Woche von ihren schönsten Seiten und die Jugendlichen waren sich einig: Diese Tage in Spanien waren nicht nur für den Erwerb und Gebrauch der Sprache wichtig, sondern haben ihnen auch die Kultur und Lebensweise eines großartigen Landes nähergebracht.
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